Rebranding ist in Branchen wie Konsumgüter, Finanzen und Technologie weit verbreitet: Unternehmen verändern dabei ihre Identität und Positionierung, um strategische Entwicklungen sichtbar zu machen. In Hotellerie und Tourismus ist die Grundidee ähnlich, der Kontext jedoch anders. Marken sind hier eng mit dem tatsächlichen Erlebnis von Service und Ort verbunden. Zudem prägen verschiedene Beteiligte die Marke – von Eigentümern und Betreibern bis zu Behörden und Einwohnern. Dieser Artikel erläutert die wichtigsten Konzepte für das Rebranding von Hotels, Resorts und Destinationen und bezieht ausgewählte wissenschaftliche und Branchenstudien ein.
Rebranding in Hotellerie und Tourismus bezeichnet den Prozess, bei dem ein Hotel, Resort, Restaurant, Tourismusunternehmen oder eine Destination die eigene Markenidentität und Positionierung verändert. Dabei wird überprüft, wofür die Marke steht, wie sie auftritt und wie Gäste oder Besucher sie erleben.
Ein Rebranding kann in diesem Bereich unter anderem Folgendes umfassen:
Häufig geht ein Rebranding mit weiteren strategischen Veränderungen einher, etwa Renovierungen, einem Eigentümer- oder Managementwechsel, der Neuausrichtung auf andere Marktsegmente oder neuen Entwicklungsstrategien für Destinationen. Studien zu Hotel-Rebranding und Änderungen der Markenzugehörigkeit zeigen, dass solche Maßnahmen Kennzahlen wie Auslastung, durchschnittliche Tagesrate (ADR) und Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) beeinflussen können. Richtung und Ausmaß hängen jedoch stark vom jeweiligen Kontext ab.
Das Grundprinzip des Rebrandings ist branchenübergreifend ähnlich. In Hotellerie und Tourismus kommen jedoch einige Besonderheiten hinzu: Marken sind eng mit Serviceabläufen, physischen Räumen und komplexen Interessengruppen verbunden.
Hotel- und Tourismusmarken sind in erster Linie Dienstleistungsmarken. Sie werden durch die Begegnungen zwischen Mitarbeitenden und Gästen, die Gestaltung und den Zustand der Einrichtungen sowie die Abfolge der Erlebnisse vor, während und nach dem Aufenthalt oder Besuch erlebbar. Deshalb reicht ein rein visueller Relaunch für ein wirkungsvolles Rebranding nicht aus.
Beim Rebranding eines bestehenden Hotels oder einer Destination sind deshalb oft folgende Aspekte zu berücksichtigen:
Wenn sich das neue Markenversprechen nicht im operativen Alltag widerspiegelt, beurteilen Gäste und Besucher den Ort weiterhin anhand ihrer bisherigen Erwartungen und Erfahrungen. Das kann die Wirkung des Rebrandings deutlich begrenzen.
In Hotellerie und Tourismus ist der Ort selbst ein wesentlicher Bestandteil der Marke. Lage, Architektur, Innenarchitektur und Umgebung prägen die Wahrnehmung. Ein Strandresort, ein innerstädtisches Businesshotel und ein historisches Landgut senden unterschiedliche räumliche Signale und setzen einem Rebranding jeweils andere Rahmenbedingungen.
Ein Rebranding ist hier häufig eng verbunden mit:
Weil sich Gebäude und räumliche Gegebenheiten weniger flexibel verändern lassen als Design und Kommunikation, müssen Hotel- und Destinationsmarken die vorhandenen Möglichkeiten und Grenzen in ihre Neupositionierung einbeziehen.
An der Entwicklung und Führung von Hotel- und Tourismusmarken sind häufig mehrere Parteien beteiligt. Bei einem Hotel können Eigentümer, Betreiber, Markenführung und Asset Management organisatorisch getrennt sein. Bei Destinationen kommen meist Behörden, Tourismusverbände, privatwirtschaftliche Partner und die Bevölkerung hinzu.
In diesem Umfeld erfordert Rebranding:
Forschung zum Destinationsbranding und Rebranding von Städten und Regionen betont, wie wichtig es ist, Bewohner und lokale Akteure einzubeziehen. Das fördert die Akzeptanz der neuen Marke und kann Spannungen zwischen dem externen Image und der gelebten Identität reduzieren.
Hotels, Resorts und Tourismusdestinationen entscheiden sich selten ohne konkreten Anlass für ein Rebranding. Meist stehen dahinter größere strategische, finanzielle oder operative Veränderungen – nicht allein gestalterische Vorlieben. Typische Auslöser sind eine Neupositionierung, ein Eigentümer- oder Markenwechsel, Renovierungen und Investitionen in die Immobilie sowie veränderte Nachfrage- oder Reputationsbedingungen.
Ein häufiger Anlass ist die Notwendigkeit, ein Hotel oder eine Destination an veränderte Marktbedingungen anzupassen. Dazu gehört beispielsweise:
In solchen Fällen beschreibt die bestehende Marke die angestrebte Position oft nicht mehr treffend. Eine erneuerte Marke kann dabei helfen, Kommunikation, Preisgestaltung und Servicestandards auf die gewünschten Gästegruppen abzustimmen. Solche Entscheidungen hängen häufig mit alternden Immobilien, neuen Gästeerwartungen und Wettbewerbsdruck zusammen.
Rebranding geht auch oft mit Veränderungen der Eigentums- oder Betreiberstruktur einher, zum Beispiel wenn:
In diesen Situationen spiegelt das Rebranding neue Verträge, Systeme und Leistungsanforderungen wider. Untersuchungen zum Zusammenhang von Hotelmarken und Immobilienmärkten zeigen, dass Markensignale die Einschätzung künftiger Betriebsergebnisse durch Investoren beeinflussen. Das erklärt, warum Eigentümerwechsel häufig mit Markenentscheidungen verbunden sind.
Auch umfangreiche Renovierungen oder Veränderungen am physischen Angebot können ein Rebranding auslösen. Wenn Zimmer, öffentliche Bereiche und Einrichtungen grundlegend modernisiert werden, entspricht das neue Produkt möglicherweise nicht mehr dem bisherigen Markenversprechen oder Marktsegment.
In der Praxis kann dies bedeuten:
Studien zu Hotel-Rebranding und Segmentwechseln zeigen, dass sich nach erheblichen Investitionen und einer Höherpositionierung oft auch Kennzahlen wie die durchschnittliche Tagesrate (ADR) und der Umsatz pro verfügbarem Zimmer (RevPAR) verändern. Ein bloßer Markenwechsel ohne entsprechende Produktverbesserung zeigt dagegen meist begrenztere Effekte.
Manche Rebrandings reagieren auf dauerhafte Veränderungen der Nachfrage oder des Wettbewerbs. Beispiele sind langfristig sinkende Zimmerpreise, nachlassende Loyalität von Stammgästen oder zunehmender Druck durch neuere Konzepte am selben Markt.
In sensibleren Situationen ist ein Rebranding Teil der Reaktion auf Reputationsprobleme oder Krisen. Destinationen können nach politischen Unruhen, Sicherheitsvorfällen oder negativer Berichterstattung ihre Marke erneuern – begleitet von tatsächlichen Verbesserungen bei Angebot und Kommunikation. Hotels wiederum können durch neue Qualitätsstandards, Betreiber oder Eigentümer einen glaubwürdigen Bruch mit früheren Praktiken signalisieren.
Forschung zur Erholung von Tourismusdestinationen nach Krisen betont, dass Branding und Kommunikation nur einen Teil der Lösung ausmachen. Sie können Veränderung jedoch sichtbar machen, wenn konkrete Fortschritte bei Sicherheit, Infrastruktur und Service dahinterstehen.
Bei Städten, Regionen und Ländern wird Rebranding häufig durch langfristige Entwicklungsziele vorangetrieben und weniger durch die kurzfristige Performance einzelner Betriebe. Typische Gründe sind:
Aktuelle Forschung zu Destinationsidentität und Neupositionierung unterstreicht, dass solche Initiativen am besten funktionieren, wenn sie Tourismus, Stadt- und Regionalentwicklung sowie die Sichtweisen der Bevölkerung zusammenbringen – statt Markenführung ausschließlich als Marketingmaßnahme zu verstehen.
Rebranding betrifft meist sowohl immaterielle Aspekte – Positionierung, Identität und Botschaften – als auch sicht- und erlebbare Elemente wie Räume, Services, Kommunikationsmittel und digitale Systeme. Der genaue Umfang hängt vom Anlass ab, doch bestimmte Aufgaben wiederholen sich bei Hotels, Resorts und Destinationen.
Die meisten Rebranding-Projekte beginnen mit einer Überprüfung von Markenstrategie und Positionierung. In Hotellerie und Tourismus umfasst das typischerweise:
Diese Entscheidungen bilden die Grundlage für spätere Veränderungen bei Identität, Kommunikation und Erlebnisgestaltung. Fehlt eine klar formulierte Strategie, wird die Umsetzung häufig uneinheitlich.
Beim Rebranding einer Hotel- oder Tourismusmarke kann auch der Markenname geändert werden. Viele Projekte behalten ihn jedoch wegen seiner Bekanntheit, rechtlichen Kontinuität oder Geschichte bei. Eine Umbenennung hängt oft mit Eigentümerwechseln, der Integration in eine Markenfamilie, rechtlichen Vorgaben oder einer klaren Neupositionierung zusammen.
Unabhängig davon verändern sich beim Rebranding meist einige dieser Elemente:
In der Hotellerie prägen diese Elemente viele Anwendungen: Beschilderung, Drucksorten, Uniformen, Speisekarten, Gästeinformationen, digitale Vorlagen und Kampagnen. Klare Gestaltungsregeln und Templates helfen, über alle Orte und Kontaktpunkte hinweg konsistent aufzutreten.
Da Hotel- und Tourismusmarken vor allem durch Erlebnisse erfahrbar werden, umfasst Rebranding häufig auch Veränderungen an Dienstleistungen und Räumen – nicht nur an der Kommunikation.
Auf Ebene eines Hotels kann das bedeuten:
Bei Destinationen kann das Rebranding die Gestaltung von Besucherzentren, öffentlicher Beschilderung, Wegeleitsystemen, Veranstaltungen und öffentlichen Räumen beeinflussen. Solche visuellen und erlebbaren Signale machen die abstrakte Positionierung für Gäste und Einwohner greifbar.
Ein Rebranding hat auch Folgen für digitale Kanäle und den Vertrieb. Sie sind entscheidend dafür, wie Gäste Angebote entdecken, vergleichen und buchen.
Betroffen sind häufig:
Werden diese Systeme nicht aufeinander abgestimmt aktualisiert, können unterschiedliche Versionen der Marke parallel am Markt bestehen. Das verwirrt Gäste und erschwert die Bewertung der Rebranding-Wirkung.
Bei Destinationen reicht das Rebranding meist weit über ein neues Logo oder eine Kampagne hinaus. Es betrifft eine ganze Reihe von Kommunikations- und Informationsmitteln:
Studien zum Management von Destinationsmarken betonen, wie wichtig die Stimmigkeit dieser Mittel ist. Entscheidend ist zudem, dass kommunizierte Botschaften und tatsächliches Erlebnis zusammenpassen. Erst dadurch entsteht langfristig ein klares und glaubwürdiges Bild.
Jedes Rebranding folgt je nach Ausgangslage, Eigentümerstruktur und Zielen einer eigenen Abfolge und Gewichtung. Aus Praxis und Forschung lassen sich dennoch wiederkehrende Phasen ableiten. Der Prozess reicht von Analyse und Strategie über Gestaltung bis zu Umsetzung und Erfolgskontrolle – mit Rückkopplungen zwischen den einzelnen Schritten.
Am Anfang eines Rebrandings steht meist eine Bestandsaufnahme:
Die Analyse klärt, ob die Herausforderungen vor allem in der Positionierung, im Produkt, in der Servicequalität, in der Kommunikation, in äußeren Umständen oder in einer Kombination dieser Faktoren liegen.
Auf Basis dieser Erkenntnisse wird die strategische Ausrichtung der Marke definiert oder weiterentwickelt. In Hotellerie und Tourismus geht es dabei um:
Dieser strategische Rahmen leitet die späteren Entscheidungen über Identität, Gästeerlebnis und Kommunikation.
Steht die Strategie, werden Markenkonzept und Markenidentität entwickelt. Typische Schritte sind:
In dieser Phase kann die wiederholte Abstimmung mit internen Beteiligten und gegebenenfalls ausgewählten Gästen helfen zu prüfen, ob der vorgeschlagene Weg verständlich und unverwechselbar ist.
Anschließend muss sichergestellt werden, dass die gewünschte Marke im Gäste- oder Besuchererlebnis und in der räumlichen Umgebung spürbar wird. Je nach Umfang und Budget gehören dazu:
Diese Phase verlangt oft eine enge Zusammenarbeit von Markenstrategie, operativem Betrieb, Design, Projektentwicklung und – bei Destinationen – Stadtplanung und Teams für den öffentlichen Raum.
Hotel- und Tourismusmarken haben viele Kontaktpunkte. Deshalb braucht ein Rebranding eine genaue Umsetzungsplanung:
Eine unvollständige oder uneinheitliche Umsetzung kann die Wirkung eines Rebrandings schmälern – selbst wenn Strategie und Design überzeugen.
Bevor eine neue Markenidentität nach außen tritt, führen viele Unternehmen einen internen Launch durch. Da Mitarbeitende die Marke im Alltag verkörpern, gehören dazu häufig:
Gute interne Kommunikation verringert Unsicherheit, fördert die Akzeptanz und macht praktische Probleme sichtbar, bevor die Marke öffentlich vorgestellt wird.
Beim externen Launch wird das Rebranding im Markt eingeführt. Die Vorgehensweisen unterscheiden sich, doch einige Fragen sind zentral:
Häufig begleitet eine Kampagne das Rebranding. Umfang und Intensität der Kommunikation hängen jedoch stark vom Budget und den strategischen Prioritäten ab.
Der Erfolg eines Rebrandings in Hotellerie und Tourismus hängt nicht nur von Design und Außenkommunikation ab. Ebenso wichtig ist, ob interne und lokale Beteiligte die neue Marke verstehen und mittragen. Mitarbeitende, Geschäftspartner und – bei Destinationen – die Bevölkerung prägen, wie sie erlebt und interpretiert wird.
In Dienstleistungsunternehmen sind Mitarbeitende die wichtigste Verbindung zwischen Marke und Kunde. Das gilt besonders für Hotels, in denen persönliche Begegnungen viele Eindrücke bestimmen. Verändert ein Rebranding die Positionierung oder das Markenversprechen, muss sich auch verändern, wie Mitarbeitende die Marke verstehen und leben.
Typische Maßnahmen sind:
Strukturierte interne Kommunikation, Training und die Unterstützung durch Führungskräfte können beeinflussen, wie stark sich Mitarbeitende mit einer Marke identifizieren, wie engagiert sie sind und ob sie im Alltag als Markenbotschafter auftreten.
Hotel- und Tourismusmarken erreichen Gäste und Besucher häufig über Partner und Vermittler:
Während des Rebrandings brauchen diese Partner klare Informationen über Positionierung, Standards und Kommunikationsmittel, damit ihre eigenen Angebote und Auftritte zur Marke passen. Dazu können aktualisierte Markenrichtlinien, Co-Branding-Vorlagen, gemeinsame Schulungen oder angepasste Vertragsklauseln gehören.
Wenn Partner weiterhin alte Namen, Logos oder Beschreibungen verwenden oder Leistungen anbieten, die nicht mehr zur Marke passen, erhalten Gäste widersprüchliche Signale. Das verwässert die Neupositionierung.
Für Destinationen sind Einwohner und lokale Gemeinschaften zentrale Beteiligte. Sie erleben die Folgen der Tourismusentwicklung unmittelbar und prägen Atmosphäre, Geschichten sowie die informelle Kommunikation, mit der Besucher in Berührung kommen.
Studien zur Beteiligung von Einwohnern am Destinationsbranding zeigen, dass ihre Haltung zum Tourismus, ihre Identifikation mit dem Ort und ihre Wahrnehmung der Marke beeinflussen, ob sie eine Markeninitiative unterstützen, ignorieren oder ablehnen.
Beim Rebranding einer Stadt, Region oder eines Landes kann die Einbindung der Bevölkerung bedeuten:
Forschung zum Place Branding mit Beteiligung der Bevölkerung legt nahe, dass Marken als glaubwürdiger und nachhaltiger wahrgenommen werden, wenn sie Alltagserfahrungen und lokale Perspektiven berücksichtigen. Ohne diese Einbindung laufen Kampagnen eher Gefahr, als oberflächlich oder realitätsfern kritisiert zu werden.
Da ein Rebranding häufig mit anderen strategischen Maßnahmen zusammenfällt, lässt sich seine Wirkung nicht immer eindeutig isolieren. Dennoch beobachten Hotel- und Tourismusunternehmen meist eine Kombination aus wirtschaftlichen Kennzahlen, Markenwerten, Gäste- und Betriebsindikatoren. Ergebnisse sollten über mehrere Jahre bewertet werden, nicht nur während des Launches, um mittelfristige Effekte sichtbar zu machen.
Auf Ebene eines Hotels liefern wirtschaftliche Kennzahlen Hinweise darauf, wie sich Rebranding und begleitende Veränderungen auswirken. Häufig erfasst werden:
Wenn das Rebranding mit einem Segmentwechsel, einer Renovierung oder einer neuen Markenzugehörigkeit verbunden ist, zeigen diese Werte, ob das Hotel das gewünschte Segment erreicht und die Nachfrage die neue Positionierung trägt. Fallstudien und empirische Analysen von Markenwechseln zeigen, dass sich die Performance je nach Immobilie, Standort und Marktsituation verbessern, stabil bleiben oder verschlechtern kann. Ein Vergleich mit einem passenden Wettbewerbsumfeld ist daher entscheidend.
Bei Destinationen helfen aggregierte Daten wie Besucherankünfte, Aufenthaltsdauer, Ausgaben pro Gast und saisonale Verteilung zu erkennen, ob sich Volumen, Wertschöpfung oder Reisezeiten verändern.
Rebranding wird auch daran gemessen, wie sich Markenstärke und Marktposition entwickeln. Je nach verfügbaren Ressourcen und Daten gehören dazu:
Manche Unternehmen beauftragen laufende Markenstudien, andere nutzen einzelne Befragungen oder indirekte Indikatoren. Ein Imagewandel vollzieht sich häufig langsam und hinkt dem neuen visuellen Auftritt oder der Kommunikation hinterher – besonders bei bekannten Destinationen.
Das Feedback von Gästen und Besuchern ist eine weitere wichtige Quelle für die Bewertung. Daten können unter anderem stammen aus:
Ein Vergleich von Bewertungen vor und nach dem Rebranding kann zeigen, ob Gäste Unterschiede bei Service, Ausstattung oder Atmosphäre wahrnehmen und ob diese zur angestrebten Positionierung passen. Forschung zum kundenseitigen Markenwert in der Hotellerie betont, dass wahrgenommene Qualität, Wertigkeit und Einzigartigkeit langfristig Loyalität und Weiterempfehlungen beeinflussen.
Weil digitale Kanäle für Entdeckung und Buchung entscheidend sind, beobachten viele Unternehmen auch digitale Indikatoren wie:
Diese Werte helfen zu beurteilen, ob die erneuerte Identität und die Inhalte online klarer und ansprechender wirken – und ob technische Änderungen wie Domainwechsel ohne unbeabsichtigte Sichtbarkeitsverluste umgesetzt wurden.
Einige Rebranding-Effekte zeigen sich schließlich im Inneren des Unternehmens. Beobachtet werden können:
Forschung zu internem Branding weist darauf hin, dass solche Faktoren mittelbar die Wahrnehmung der Gäste beeinflussen und den angestrebten Erfolg unterstützen oder behindern können.

Motiva is an independent, family-led branding firm specialising in hospitality and destination branding, with a presence in Vienna, Porto Heli and Belgrade. Since 2010, we have helped hotel owners, developers, operators and tourism organisations across Europe to create distinctive hotel concepts and brands, compelling identities, guest experiences and destination strategies. Our work has been recognised internationally with multiple iF Design Awards, the Good Design Award from the Chicago Athenaeum, and the Tourist Austria & International Advertising Grand Prix.
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